Meldung
29.11.2018

Auf dem Weg zu „Smart Regions“

Der S³ – Smart Service Summit nahm seine 250 Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise in die Smart-Service-Welt. Fazit nach zwei intensiven Tagen am 22. und 23. November im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi): Smarte Dienste bieten gewaltige Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft – und das Spielfeld muss keineswegs den internationalen Platzhirschen überlassen werden.

Parlamentarischer Staatssekretär Christian Hirte eröffnet die S³ - Smart Service Summit
Parlamentarischer Staatssekretär Christian Hirte eröffnet die S³ - Smart Service Summit
© BMWi/BILDKRAFTWERK/Peter-Paul Weiler
Parlamentarischer Staatssekretär Christian Hirte eröffnet die S³ - Smart Service Summit

Am Ende seines Stakkatos war Gerald Swarat fast ein wenig aus der Puste gekommen. Zur großen Unterhaltung seines Auditoriums hatte der Leiter des Berliner Kontaktbüros des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE in seinem „Inspirational Talk“ in feinster Poetry-Slam-Manier gerade ein „Was wäre, wenn…?“ zum Thema „Digitalisierung auf dem Land“ zelebriert. Und das waren dabei die besten Gedanken: „Was wäre, wenn sich die ländliche Gemeinschaft weigert, sich dem prognostizierten Verfall zu ergeben? Was wäre, wenn die Kommunen nicht nur zu Testregionen degradiert würden, sondern ermächtigt würden, ihre Zukunft selbst zu gestalten? Was wäre, wenn die gesellschaftliche Debatte mithielte mit der technologischen Entwicklung? Was wäre, wenn wir sagen könnten, was wir wollen – und nicht immer nur, was alles falsch läuft? Was wäre, wenn die Menschen nicht genauso beiläufig über den Brexit abstimmen würden wie bei einer Twitter-Umfrage von Boris Becker?

Ja, dann… Dann gäbe es mehr ‚Smart Rural Areas‘. Dann würden wir die Chance der Digitalisierung auch für den ländlichen Raum nutzbar machen. Dann hätten wir Lösungen, die die breite Masse der Bevölkerung nutzt – von den Menschen, für die Menschen. Dann würde Digitalisierung zu mehr Chancengleichheit und Teilhabe verhelfen, egal, wo ich wohne. Dann würde die Landbevölkerung nicht rund um den Globus Populisten wählen, um wahrgenommen zu werden.

Und damit hatte Swarat das Spielfeld abgesteckt, auf dem sich die 18 Forschungsprojekte des Technologieprogramms „Smart Service Welt II“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mehrheitlich tummeln. Der S³ – Smart Service Summit am 22. und 23. November im BMWi war die Auftaktkonferenz von „Smart Service Welt II“ – und gleichzeitig die Abschlussveranstaltung für die 20 Forschungsprojekte aus dem Vorgängerprogramm „Smart Service Welt I“.

  • Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und EnergieChristian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie
    © BMWi/BILDKRAFTWERK/Peter-Paul Weiler
  • Parl. Staatssekretär Christian Hirte, Dr. Stefan Afting und Dr. Andreas Goerdeler (v. l. n. r.) am gemeinsamen Exponat der Smart Service WeltenParl. Staatssekretär Christian Hirte, Dr. Stefan Afting und Dr. Andreas Goerdeler (v. l. n. r.) am gemeinsamen Exponat der Smart Service Welten
    © BMWi/BILDKRAFTWERK/Peter-Paul Weiler
  • Sigrid Nikutta, Vorstandvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)Sigrid Nikutta, Vorstandvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
    © BMWi/BILDKRAFTWERK/Peter-Paul Weiler
  • Philipp Deperieux, Gründer und Geschäftsführer von etventurePhilipp Deperieux, Gründer und Geschäftsführer von etventure
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  • Gerald Swarat, Leiter Berliner Kontaktbüro Fraunhofer IESEGerald Swarat, Leiter Berliner Kontaktbüro Fraunhofer IESE
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  • Das Projekt Smart-Farming-Welt im AusstellungsbereichDas Projekt Smart-Farming-Welt im Ausstellungsbereich
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  • Graphic Recording der S³ - Smart Service SummitGraphic Recording der S³ - Smart Service Summit
    © BMWi/BILDKRAFTWERK/Peter-Paul Weiler
Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und EnergieParl. Staatssekretär Christian Hirte, Dr. Stefan Afting und Dr. Andreas Goerdeler (v. l. n. r.) am gemeinsamen Exponat der Smart Service WeltenSigrid Nikutta, Vorstandvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)Philipp Deperieux, Gründer und Geschäftsführer von etventureGerald Swarat, Leiter Berliner Kontaktbüro Fraunhofer IESEDas Projekt Smart-Farming-Welt im AusstellungsbereichGraphic Recording der S³ - Smart Service Summit




Eröffnet wurde der Summit vom Parlamentarischen Staatssekretär Christian Hirte. „Digitalisierung ist mehr als die digitale Vernetzung von Maschinen und Produkten. In den Smart-Service-Welten stellt das Bundeswirtschaftsministerium den Menschen als Benutzer in den Mittelpunkt und unterstützt damit die Entwicklung intelligenter Dienste, die viele Verbesserungen in Wirtschaft und Gesellschaft ermöglichen“, erklärte Hirte. „Sie stärken dabei Deutschland als führenden Anbieter smarter Services: Von Zukunftsthemen wie der datenschutzkonformen Auswertung von Fahrzeugdaten im Straßenverkehr über digitale Lösungen gegen das Paketchaos in Städten bis hin zur Erprobung der Blockchain-Technologie im Stromhandel in der Nachbarschaft.“

Es folgte eine Keynote von Dr. Sigrid Nikutta, der Vorstandsvorsitzenden der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit dem Titel „Vom Verkehrsbetrieb zum Mobilitätsdienstleister – die BVG auf dem Weg in die Smart Mobility“. Darin nahm Dr. Sigrid Nikutta, die Zuhörerinnen und Zuhörer mit ins Führerhäuschen des Unternehmens, das die meisten Berliner bewegt. „Bitte stellen Sie sich einmal vor, wie die Stadt in einigen Jahren aussehen würde, gäbe es keinen Nahverkehr. Weltmetropolen wie Los Angeles oder San Francisco zeigen, wie smarte Mobilität nicht geht. Es gibt dort eine Vielzahl von Mobilitäts-Start-ups und trotzdem versinken die Städte im Verkehrschaos. Der Nahverkehr wurde jahrzehntelang vernachlässigt. U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse sind das Rückgrat der Mobilität in urbanen Zentren“, sagte Nikutta.

Doch wie wird ein 90 Jahre altes Unternehmen fit für die Zukunft? Dr. Nikutta nannte vier Hebel: erstens die Vernetzung mit „mobility as a service“, das heißt einerseits im Digitalen alle Mobilitätsangebote in Echtzeit aus einer Hand in einer zentralen App und andererseits in der physischen Welt Mobilitätshubs als Verkehrsknotenpunkte der Zukunft. Zweitens Forschungspartnerschaften und Kooperationen wie die Erprobung des Transports mit autonomen Kleinbussen, die bereits auf den Geländen zweier Charité-Standorte läuft. Drittens Gemeinschaftsverkehre wie den „On-Demand-Ridesharing“-Dienst „BerlKönig“, eine Art „Uber“ des ÖPNV. Und viertens die Entlastung der Umwelt, das heißt konkreter den schrittweisen Umstieg auf Elektromobilität.

Und wie das geht, so einen traditionsreichen Riesen in die digitale Zukunft zu überführen, verriet Philipp Deperieux. Der Digital-Guru und Gründer der Start-up-Schmiede etventure machte in seiner rasanten Keynote „Digitize or die!“ klar, worauf es ankommt:

  • Digitale Transformation muss Top-Management-Thema sein, ist nicht reines Technik-Thema, sondern unternehmerische Führungsaufgabe, braucht hoch motivierte Menschen, die Veränderung als Chance begreifen und keine ‚Bewahrermentalität‘ haben, muss langfristige Ziele haben und dadurch kurzfristige Freiheiten ermöglichen, muss heute beginnen.

  • Entscheidend ist der Aufbau einer Innovationseinheit, die aus internen und externen Teammitgliedern besteht, die im geschützten Raum operiert, in dem Testen und Scheitern erlaubt sind, die greifbare Leuchtturm-Projekte mit schnellen, sichtbaren Ergebnissen startet.

  • Diese Innovationseinheit überzeugt und inspiriert die Kernorganisation durch sichtbare Ergebnisse und überträgt sukzessive Methoden und Kompetenzen auf die Kernorganisation.

  • Die Kernorganisation wiederum überträgt dafür Assets & Markt-Know-how als Basis für Innovationen an die Innovationseinheit.

  • Beim Innovationsprozess selbst geht es nicht um eine „Featureitis“, sondern um die Definition eines klaren Nutzerversprechens, schnelles Prototyping und Testen im realen Marktumfeld.

  • Die Integration von Marketing und Sales in den Prozess vom ersten Schritt an ist erfolgskritisch.

Natürlich bekamen auch die Forschungsprojekte der beiden Technologieprogramme „Smart Service Welt I“ und „Smart Service Welt II“ ihren Raum auf der Bühne. Für beide Programme inhaltlich verantwortlich ist Dr. Stefan Afting aus dem Referat VI B 5 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. „Für uns war die Fortführung des Programms ein logischer Schritt. In der Smart Service Welt I erreichten uns viele interessante Skizzen, die wir nicht alle fördern konnten. Auch gab es in Smart Service Welt I manche Bereiche, die unterrepräsentiert waren, wie zum Beispiel Medizin oder Energie. Darüber hinaus wollten wir den ländlichen Raum unterstützen. Auf dem Land bietet die Digitalisierung Chancen: durch neue Mobilitätskonzepte oder neue Logistik-Konzepte zur Stärkung des Handels. Das probieren wir in der Smart Service Welt II aus, zum Beispiel in ganz konkreten Städten wie Bottrop und Rüsselsheim.“

Neben einer facettenreichen Ausstellung der Projekte im Eichensaal des Ministeriums diente die Bühnen-Session „360° Smart Service Welt I“ der Darstellung der Projektergebnisse. Die Moderatorin Alexa von Busse und der Leiter der Begleitforschung des Technologieprogramms, Dr. Steffen Wischmann, interviewten die Vertreter von sechs ausgewählten Projekten. Folgende Schlaglichter stachen heraus:

  • Als Vertreter des Projektes AcRoSS, das eine Plattform für Augmented-Reality-Services für die Industrie entwickelt hat, erklärte Dr. Falko Schmid von der Ubimax GmbH: „Wir sind domänen- und branchenoffen. Immer da, wo eine Maschine, ein Shop-Floor, ein Lager zu finden ist und Menschen Arbeitsschritte ausführen müssen, kann Augmented-Reality-Technologie helfen, die Prozesse zu unterstützen. Das größte Problem bei der Skalierung bleibt die Content-Bereitstellung: Wie bekommt man alte Arbeitsanweisungen, zum Beispiel in Form eines PDFs, nutzbar für die AR-Technologie? Im Idealfall wird die Content-Kette bereits bei der Entwicklung einer Maschine mitgedacht.“ Sein Konsortialpartner Martin Trinoga von der Ariane Group ergänzte: „Wir leisten die Integration der verschiedenen Gewerke auf dem Shop-Floor – bis hin zur Akzeptanz der neuen Technologie durch die Mitarbeiter.“

  • Das Projekt STEP hat eine datenschutzkonforme Cloud-Plattform für die smarte Planung der Einsätze von Technikern zur Wartung von Industriemaschinen entwickelt. Michael Vössing vom Karlsruher Institut für Technologie hob die Herausforderungen hervor, welche die Datenschutzgrundverordnung dem Projekt stellte: „Die Frage ist: Darf ich die Daten denn wirklich nutzen für all die schlauen Dinge, die ich mir ausdenken könnte? Und das führt zu grundsätzlichen Fragen wie ‚Was sind Daten überhaupt? Eine Ware? Intellectual Property?‘ Je nach Bewertung ergeben sich völlig andere Geschäftsmodelle.“ Wilfried Schumacher-Wirges von Heidelberger Druckmaschinen gab offen zu: „Das Lernen des richtigen Umgangs mit der DSGVO hätten wir ohne das Projekt und die Unterstützung der KIT-Juristen nicht geschafft.“
  • Die „smarte Kartoffel“ war das Highlight des Projektes Smart-Farming-Welt. Sven Marquardt von der Grimme Landmaschinen GmbH erklärte dem Publikum: „Braune Stellen an Kartoffelprodukten wie Chips müssen nicht sein. Da sehen wir: Diese Kartoffel wurde geschlagen.“ Durch eine Auswertung von Sensordaten lassen sich Erntemaschinen besser einstellen und die Qualität der Ernte erhöhen. „Diese Maschinen sind hochkomplex, müssen teilweise nur ein, zwei Monate im Jahr genutzt werden. Da sind die Betreiber höchst dankbar für jede Art von Hilfestellung durch technische Tools, aber auch durch Erfahrungen von Experten.“

  • Das Projekt IoT-T hat eine Testplattform entwickelt, die Entwicklern und Anwendern umfangreiche Erprobungsmöglichkeit von Software und Geräten für das Internet of Things ermöglicht und damit Entwicklungszeiten verringern kann. André Wardaschka von der DEKRA machte deutlich, warum die IoT-T-Testplattform so wertvoll ist: „Es müssen viel mehr Geräte getestet werden. Jedes Gerät ist heute internetfähig oder wird es nachträglich gemacht. Das betrifft dann viele Unternehmen wie Maschinenhersteller in der Industrie, die klassischerweise nichts mit dem Internet zu tun hatten. Und es reicht bei ‚Security‘ im Gegensatz zu ‚Safety‘ aber nicht aus, eine Maschine einmal sicher herzustellen. Vielmehr bleibt es eine laufende Aufgabe. Das erhöht den Aufwand in der Entwicklung.“

  • Eine Service-Plattform zur datenschutzkonformen Nutzung von Fahrzeugdaten ist Gegenstand des Projektes CAR-BITS.de. „In Connected Cars werden pro Sekunde mehrere GB Daten verarbeitet. Das meiste bliebt im Auto, aber einiges geht in die Cloud: Wo ich langgefahren bin, wo ich die StVO verletzt habe. Deshalb war Datenschutz für uns das wichtigste Thema. Und dabei sollen die Autofahrer mitreden können. Es gibt zwei Klassen: zum einen ein völlig anonymisiertes Ergebnis der Big-Data-Analyse. Da ist keine Identifizierung eines bestimmten Nutzers möglich. Und zum anderen personalisierte Ergebnisse. Ein Beispiel: fährt defensiv. Das Problem heute ist, dass die informierte Einwilligung des Nutzers bisher zu komplex ist und den Nutzer überfordert. CAR-BITS ändert das“, erklärte Dr. Hubert Jäger von der Uniscon GmbH.

  • Ziel des Projektes MACSS ist eine Verbesserung der Patientensicherheit und Lebensqualität von chronisch kranken Patienten. Möglich wird dies durch eine effizientere Kommunikation zwischen dem Arzt und dem Patienten sowie zwischen allen behandelnden Ärzten untereinander mittels einer zentralen App. „Wir kommunizieren in der Medizin heute mit Kommunikationsmitteln aus dem letzten Jahrhundert: mit Fax und Brief. Dabei sind alle Daten längst digital verfügbar. Und vor lauter Suchen nach den Informationen bleibt keine Zeit mehr für den Patienten. MACSS vereinheitlicht den Datenaustausch zwischen den verschiedenen Ärzten: So bekommt der Hausarzt sofort die neuesten Daten aus der Charité und das hat natürlich einen großen Vorteil für die Patienten. Doch Datenschutzsicherheit zu gewährleisten, war ein hartes Stück Arbeit“, sagte Prof. Klemens Budde von der Charité.

MACSS schlug auch die Brücke zum Nachfolgeprogramm „Smart Service Welt II“. Denn die Arbeiten des Projektes werden im Projekt DACE im neuen Programm fortgeführt. Wie alle 18 Projekte aus „Smart Service Welt II“ wurde DACE in einer zweiten „360°“-Session am Nachmittag vorgestellt. Die Präsentation übernahmen die „Projektpaten“ der Begleitforschung im Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Haifa Rifai, Angelika Frederking, Dr. Tom Kraus und Tilman Liebchen. Und das sind die 18 Projekte:

Themencluster „Bau und Beschäftigung“

  • DigiPillR: Virtuelle Teamarbeit ohne Qualitätsverlust
  • DigitalTWIN: Die Baustelle als virtueller Zwilling
  • SWARM: Plattform für die Koordinierung aller Gewerke bei Bauprojekten

Themencluster „Energie“

  • BloGPV: Photovoltaik-Anlagen auch ohne EEG-Zulage rentabel machen
  • ETIBLOGG: Handel von grüner Energie via Blockchain
  • pebbles: Eine Plattform für den Handel von Nachbarschaftsstrom
  • SMECS: Steuerung und Vermarktung von Smart-Energy-Gemeinschaften

Themencluster „Medizin“

  • DACE: Einfache und sichere Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten
  • GeniusTex: Smarte Textilien für eine optimale Reha
  • HLaN: Ein Reallabor für Gesundheits-Apps
  • OP 4.1: Smarte Dienste für den OP-Saal

Themencluster „Wohnen und Leben“

  • CrowdMyRegion: Ein neues soziales Liefernetzwerk
  • LIPS: Per Live-Streaming Kunst und Kultur aufs Land bringen
  • LOUISE: Ein regionales Internet der Dienste und Dinge
  • OPTIMOS 2.0: Dein Personalausweis auf dem Smartphone
  • QuarZ: Das Smart-Service-Testlabor für das Quartier der Zukunft
  • SMile: Smart Logistik auf der „letzten Meile“ der Paketzustellung
  • SmartMaaS: Eine Plattform für smarte Mobilitätsservices

Die Projekte, die sich auf die Digitalisierung im ländlichen Raum fokussieren, haben ohne Frage mit Herausforderungen zu kämpfen. „Nur sechs Prozent der Kommunen in Deutschland haben eine Digitalisierungsstrategie. Zwar sind viele Kommunen willens, brauchen aber Anschub und Begleitung. Da reicht nicht ein CDO, sondern nötig sind digitale Experten auf allen Stufen“, erklärte Gerald Swarat vom Fraunhofer-IESE. Als Mutmacher zitierte Swarat den Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Franz-Reinhard Habbel: „Digitalisierung ist wie ein Restaurant zu besuchen. Und wir sind erst beim Gruß aus der Küche.“