Beteiligung am Joint Call von CELTIC-NEXT und EUROGIA 2020

Im Rahmen des Joint Call von CELTIC-NEXT und EUROGIA 2020 ist eine Förderung von Internationalen Kooperationsprojekten geplant. Alle Informationen zu diesem Call wie z. B. internationale Rahmenbedingungen, inhaltliche Vorgaben oder Kooperationsmöglichkeiten sind diesem Link zu entnehmen.

Jedes nationale Konsortium wird von seinem Land gefördert! Vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) können Projektideen gefördert werden, die zum Ziel haben, digitale Technologien und Anwendungen zu entwickeln, die innovativ und disruptiv sind.

Projektideen können themenoffen sein – von Produktion, über Elektromobilität bis Corona und Wasserstoff – sowie branchenoffen – von Landwirtschaft bis Unterhaltungsbranche.

Es können Projekte mit drei bis fünf deutschen Partnern gefördert werden. In begründeten Einzelfällen auch zwei oder sechs Partner. Weitere deutsche Partner können sich ggf. im Unterauftrag beteiligen. Jeder Partner muss einen signifikanten Beitrag zu dem Projekt leisten. Es können Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen gefördert werden. Eine Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist ausdrücklich erwünscht. Als Projektlaufzeit sind in der Regel 24 Monate vorgesehen. Als Orientierungsgröße für das Projektvolumen sind 2,5 Mio. € Förderung anzusehen. Der Projektvorschlag muss von der Wirtschaft getrieben sein. Als Regel dafür wird ein 2:1 Verhältnis zwischen Wirtschafts- und Forschungspartnern angesehen.

Wirtschaftliche Aspekte der Verwertung sind obligatorisch. Die Ergebnisse sollen konkrete Ausgangspunkte für die wirtschaftliche Verwertung schaffen. Potenzielle Anwendungspartner sind zu benennen.
Grundlagenforschung wird nicht gefördert. Genutzte Technologien müssen mit mindestens TRL 4 (Technologie-Reifegrad) verfügbar sein.
Die Projektvorschläge sollten die technologische Machbarkeit und den wirtschaftlichen Nutzen für die beteiligten Branchen demonstrieren. Es werden Projektvorschläge priorisiert, die einen deutlichen Nutzen aus der internationalen Zusammenarbeit und für den Wirtschaftsstandort Deutschlands ziehen.

Diese Förderung erfolgt auf Grundlage des Förderrahmens „Entwicklung digitaler Technologien“, dessen Rahmenregelungen gelten. Es handelt sich hierbei um die Sonderform „Internationale Kooperationsprojekte“ unter 7.2 Strategische Einzelprojekte. Die Fördergelder stehen unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der entsprechenden Haushaltsmittel.

Deutschen Förderinteressierten wird dringend empfohlen, ihre Projektidee dem betreuenden DLR Projektträger im Vorfeld vorzustellen.

Bis zum Einreichungsschluss 19. Okt. 2020 ist eine Kurzfassung in Form eines Zweiseiters in Deutsch oder Englisch (s. Template) und eine Projektskizze (Zehnseiter, siehe Template) in Deutsch via E-Mail (int-kooperationsprojekte-PT@dlr.de) einzureichen.