Smarte und souveräne Nutzung von Daten für die Produktion

Im Rahmen einer deutsch-österreichischen Kooperation ist die Förderung eines Leitprojekts „Smarte und Souveräne Nutzung von Daten für die Produktion“ vorgesehen.

In diesem Leitprojekt sollen folgende Schwerpunkte adressiert werden:

  • Identifikation, Extraktion und Organisation von produktionsrelevanten Daten
  • Erhöhung der Flexibilität und Effizienz in der Produktion durch die Verarbeitung von produktionsrelevanten Daten
  • Sicherstellung von Sicherheit und Verfügbarkeit für produktionsrelevante Daten.

Insbesondere soll auch die Möglichkeit bestehen Konzepte zu entwickeln, die den Bedarf sowie den technologischen und ökonomischen Nutzen der offenen Plattform GAIA-X verdeutlichen (www.daten-infrastruktur.de).

Beide Seiten beabsichtigen dieses Projekt mit je 2,5 Mio. € zu fördern, vorbehaltlich der Verfügbarkeit der entsprechenden Haushaltsmittel.

Die Förderung dieses internationalen Kooperationsprojekts erfolgt auf Grundlage des Förderrahmens „Entwicklung digitaler Technologien“, dessen Rahmenregelungen gelten. Gefördert wird ein Strategisches Projekt in der Sonderform „Internationale Kooperationsprojekte“ mit in der Regel drei bis fünf Partnern gemäß Nr. 7.2 des Förderrahmens. Abweichend vom Förderrahmen kann die Projektlaufzeit bis zu 48 Monate betragen.

Beide Seiten verfassen eine gemeinsame bilaterale Projektbeschreibung und reichen diese bis zum Stichtag in ihren Ländern ein. Grundlage für die Erstellung dieser Beschreibung des Leitprojekts ist die Vorlage für bilaterale Projektbeschreibung.

Über den genauen Ablauf informiert der BILATERALE AUSSCHREIBUNGSLEITFADEN.

Für österreichische Förderinteressierte informiert die FFG hier.

Für deutsche Förderinteressierte ist das Antragsverfahren zweistufig angelegt:

Stufe 1:

Bis zum Stichtag 20. August 2020, 12 Uhr reicht das deutsche Teil-Konsortium die bilaterale Projektbeschreibung als Projektskizze ein. Dies erfolgt über das Online-Skizzentool pt-outline. Der Link dazu wird in Kürze hier zur Verfügung stehen. Diese bilaterale Projektbeschreibung hat für das gesamte Konsortium bindenden Charakter! Im Sinne der üblichen Förderregeln ist dies bereits die Gesamtvorhabenbeschreibung. Sie dient als Grundlage für alle weiteren Schritte.

Stufe 2:

Nach positiver Begutachtung erfolgt für die deutschen Partner die Aufforderung zur Antragstellung. Bis zum Stichtag 20. Oktober 2020 sind die formalen Projektanträge über das online-Förderportal easy-online einzureichen. Dazu ist es notwendig, dass jeder deutsche Projektpartner auf Basis der bilateralen Projektbeschreibung zusätzlich eine Teilvorhabenbeschreibung zu seiner spezifischen Rolle und den Aufgaben verfasst und einreicht.

 

Zeitplan:

  • Auftaktveranstaltung (Web-Konferenz), Anmeldung und Matchmaking
    19. Mai 2020, 11:00 Uhr
  • Einreichschluss für das internationale Konsortium bei der FFG und beim DLR-PT
    20. August 2020, 12:00 Uhr
  • Präsenz-Jurysitzung mit Hearing für die Anträge
    22. September 2020
    ggf. zusätzlich 21. September 2020, sollten sehr viele Anträge eingehen.

    - Option: im Falle anhaltender Reisebeschränkungen auf Basis des COVID19 Virus wird alternativ eine online Jurysitzung zum gleichen Termin durchgeführt.

  • Aufforderung der deutschen Partner zur formellen Antragstellung 
    28. September.2020
  • Einreichung der Förderunterlagen der deutschen Projektpartner
    bis 20. Oktober 2020
  • Möglicher Projektstart
    ab 01. Januar 2021
  • Eine Zwischenevaluierung des Leitprojektes ist nach Ablauf der ersten Hälfte der Projektlaufzeit vorgesehen.