IC4F

Cluster: Kommunikation

Industrial Communication for Factories

Aus technischer Sicht müssen Unternehmen der digitalen Wirtschaft ein hohes Innovationstempo vorlegen und mit Pionierarbeit und Know-How bei der Bildung von Plattformen und Standards voranschreiten. Dies betrifft insbesondere zukünftige intelligente Netze, vernetzte Cloud-Plattformen sowie innovative Dienste, die eine Verknüpfung digitalisierter und traditioneller Prozesse ermöglichen und damit das Rückgrat der vierten industriellen Revolution bilden. Kommunikations-, Speicher- und Datenverarbeitungskomponenten müssen flexibel und effizient vernetzt werden, um einen ganzheitlichen Integrationsansatz zu ermöglichen. Neuartige Kommunikationstechnologien ermöglichen sowohl den erforderlichen Kapazitätsausbau als auch eine signifikante Reduktion von Reaktionszeiten zwischen Sensoren und Aktoren, wie sie für ein Industrielles Internet mit seinen drahtlosen als auch draht-/glasfasergebundenen Teilen benötigt werden.

Das Verbundprojekt IC4F befasst sich mit ganzheitlichen Lösungen industrieller Kommunikation in der Fabrikautomation. Dazu soll ein Baukasten für eine vertrauenswürdige industrielle Kommunikations- und Computing-Infrastruktur als Grundlage für die Digitalisierung in der verarbeitenden Industrie erstellt werden. Die Kommunikationslösung, z.B. im Sinne von Echtzeiterfordernissen, umfasst neue Ansätze der Computing-Infrastruktur (Edge-Cloud, Datenmanagement) – um industrielle Echtzeit-Anwendungen zu ermöglichen. Ein zentraler Teil des IC4F-Projekts ist die Modellierung eines Kommunikationsbaukastens als Grundlage für die Digitalisierung der verarbeitenden Industrie. Besonders wichtig ist die Integration in einer Architektur, die unterschiedliche Anforderungen in einem heterogenen Umfeld erfüllt.  Das Projekt IC4F soll als Ausgangspunkt für die Bereitstellung von offenen, transparenten und vertrauenswürdigen Kommunikations- und Computing-Technologien dienen.

 

Projektpartner

  • Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. (Konsortialführung)
  • Nokia
  • Siemens Aktiengesellschaft
  • Robert Bosch GmbH
  • Deutsche Telekom AG
  • GPS Gesellschaft für Produktionssysteme GmbH
  • Universität Stuttgart
  • Technische Universität Kaiserslautern
  • Technische Universität Berlin
  • STILL Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • Schindler Fenster + Fassaden GmbH
  • MAG IAS GmbH
  • BROWN-IPOSS GmbH
  • rt-solutions.de GmbH

Laufzeit: vorauss. 01.03.2017 – 30.06.2020
Kosten: 18,3 Mio. €
Förderung: 10 Mio. €

Ansprechpartner

Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik - Heinrich-Hertz-Institut (HHI)

Dr. Julius Schulz-Zander

T +49 30 31002-331