Meldung
14.12.2015

BMWi-Kongress "Arbeiten in der digitalen Welt: Mensch I Organisation I Technik" am 28.01.2016

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, und die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, laden am 28. Januar 2016 gemeinsam zum Kongress „Arbeiten in der digitalen Welt – Mensch I Organisation I Technik“ nach Berlin ein.

Ju-RAMI 4.0 für Industrie 4.0
Ju-RAMI 4.0 für Industrie 4.0

Die Einkehr zunehmend digital vernetzter und autonom agierender Systeme in die industrielle Produktion verändert Prozessabläufe, Managementstrukturen und insbesondere den Arbeitsplatz jedes Einzelnen. Neue Formen des Zusammenwirkens von Mensch und Technik, neue Aufgabenstellungen und neue Rollen von Mitarbeitern im Unternehmen – einschließlich erforderlicher Qualifikationsprofile – gehören zu den Herausforderungen und Chancen, die sich durch Industrie 4.0 für unsere Arbeitswelt ergeben.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Perspektiven der zukünftigen Arbeitsorganisation und humanzentrierten Industriearbeit hinsichtlich Aspekten wie Arbeitssystemgestaltung, Qualität der Arbeit, Qualifizierungsfragen und technischer Entwicklungen im Hinblick auf Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Arbeitsrecht und Datensouveränität.


Ziel ist es, unter Einbeziehung relevanter Partner die Sensibilisierung betroffener Wirtschaftsbereiche voranzutreiben und technische sowie organisatorische Migrationspfade aufzuzeigen, die sowohl betrieblichen als auch sozialen Interessen gerecht werden.
Ausgangspunkt der Veranstaltung ist zum einen das BMWi-Technologieprogramm „Autonomik für Industrie 4.0“ (www.autonomik40.de) und begleitende Forschungsmaßnahmen, die sich mit den Auswirkungen des anstehenden technologiegetriebenen Wandels durch Industrie 4.0 auf das Arbeitsumfeld befassen. Zum anderen hat das BMAS mit dem Dialogprozess „Arbeiten 4.0“ (www.arbeitenviernull.de) einen Rahmen für einen teils öffentlichen, teils fachlichen Dialog über die Zukunft der Arbeitsgesellschaft geschaffen, um auf Basis des Leitbilds „Guter Arbeit“ die sozialen Bedingungen und Spielregeln der künftigen Arbeitsgesellschaft zu thematisieren und mitzugestalten. Anlässlich der Konferenz sollen praxisorientierte Fallbeispiele unter anderem aus den vom BMWi geförderten Projekten im Kontext von Industrie 4.0, aber auch aktuelle Erkenntnisse der begleitenden Forschung des dem BMWi-Technologieprogramms und des Dialogprozesses Arbeiten 4.0 sowie Initiativen der Wirtschaft und der Sozialpartner als Diskussionsgrundlage dienen.

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