Aktuelle Themen

DemoDay krisenFest 2024 Visual.

Demo Day "krisenFest"

Am 13.05.2024 fand eine Ausgabe des Demo Days zum Thema „Krisenbewältigung mittels KI“ statt.

Sechs F&E-Projekte aus dem Technologieprogramm KI‑Innovationswettbewerb stellten interaktive Demonstratoren für die Prävention und Bewältigung von Krisensituationen in Wirtschaft und Gesellschaft vor.

Zum Rückblick.

Dieses Bild zeigt ein Keyvisual der HANNOVER MESSE 2024

HANNOVER MESSE 2024

Intelligente Robotik, nachhaltige Rechenzentren und digitale Zwillinge – Rückblick auf die Hannover Messe

Coverbild Green Tech

Start des GreenTech Innovationswettbewerbs

Mehr Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen – das ist die Vision von 21 Projekten, unterstützt vom BMWK mit insgesamt ca. 75 Mio. Euro.

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Entwicklung digitaler Technologien

Die digitale Transformation nachhaltig gestalten – Broschüre zu aktuellen Technologieprogrammen neu aufgelegt

Coverbild Broschüre

Internationale Kooperationsprojekte

Die neue englischsprachige Broschüre ist online!

Studie Nachhaltigkeit durch den Einsatz von KI

Nachhaltigkeit durch den Einsatz von KI

Anwendungen der Künstlichen Intelligenz können dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und der Bundesregierung zu erreichen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie, die im Rahmen der Begleitforschung zum Technologieprogramm „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“ (KI-Innovationswettbewerb) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) durchgeführt wurde. 

Es ist eine Grafik zu sehen, die Nachhaltigkeit und Digitalisierung verknüpft.

„Nicht irgendwann in Zukunft, sondern jetzt”

Digitalisierung und Klimaschutz scheinen zusammenzugehören. Die Nutzung technologischer Innovationen führt vielerorts zu Effizienzsteigerung und Ressourcenschonung. Die Kehrseite der Medaille: Auch digitale Technologien verbrauchen wertvolle Ressourcen. Wir sprechen mit Prof. Dr. Claudia Kemfert über diesen vermeintlichen Dissens.

Pressemitteilung
04.10.2022

BMBF und BMWK starten gemeinsamen Förderaufruf zu Grünem Wasserstoff und Grüner Chemie

Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft soll beschleunigt werden

Moleküle des Wassers
© iStock/smirkdingo

Zur Sitzung des deutsch-niederländischen Klimakabinetts stellen das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz den neuen Förderaufruf „Electrochemical Materials and Processes for Green Hydrogen and Green Chemistry“ (ECCM) vor. Gemeinsam mit dem niederländischen Forschungsrat rufen sie dazu auf, Vorschläge für Forschungsprojekte im Bereich der elektrochemischen Materialien und Prozesse für Grünen Wasserstoff und Grüne Chemie einzureichen.

Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck: „Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Schlüssel für eine klimaneutrale Wirtschaft. Gerade in der Industrie wird der Bedarf an grünem Wasserstoff schnell sehr hoch sein. Deshalb ist es das Ziel der Bundesregierung, den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft deutlich zu beschleunigen. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, ein weltweit führender Hersteller von Technologien zur Wasserstofferzeugung, -speicherung, -nutzung und -transport zu werden. Wiederum braucht Deutschland Partner, wie die Niederlande, die grünen Wasserstoff und seine Folgeprojekte aus Regionen der Welt mit hohem Angebot Erneuerbarer Energien importieren. Durch die Kombination der nationalen Stärken können Synergien genutzt und deutliche Fortschritte im Aufbau globaler Lieferketten für grünen Wasserstoff erreicht werden.“

Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger: „Der gemeinsame Förderaufruf und die damit verbundenen Projekte sind ein wichtiger Baustein zur Entwicklung innovativer Technologien für Grünen Wasserstoff und Grüne Chemie. Denn wir wollen und müssen unabhängig von russischem Gas werden und zugleich die Menschheitsaufgabe Klimawandel bewältigen. Gemeinsam investieren wir jetzt zehn Millionen Euro in neue Projekte. Deutschland und die Niederlande bilden zusammen ein starkes Industrie-Cluster. Diese Stärke wollen wir zur gemeinsamen Entwicklung technologischer Innovationen nutzen. Mit ihnen soll der Hochlauf einer grünen Wasserstoffwirtschaft in beiden Partnerländern beschleunigt werden. Mein Ziel ist es, Deutschland zur Wasserstoffrepublik machen. Darin liegt auch eine große Chance für unsere Wirtschaft. Das alles werden wir jedoch nur mit einer starken Forschung und einem schnellen Transfer der Ergebnisse in die Anwendung erreichen.“

Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden, die Niederlande bis 2050. Der Schlüssel hierfür ist Grüner Wasserstoff. Denn mit ihm können Bereiche dekarbonisiert werden, die sich nicht oder nur schwer unmittelbar elektrifizieren lassen und zugleich das Klima stark belasten – wie bestimmte Industrieprozesse, unter anderem in der chemischen Industrie.

Die Kooperationsprojekte zwischen deutschen und niederländischen Partnern werden Kompetenzen beider Länder bündeln, um hochinnovative und praxisrelevante Lösungen und Verfahren für Grünen Wasserstoff und Grüne Chemie zu entwickeln. Die Projektideen sollen dabei Partner entlang der gesamten Innovationskette von der Forschung über die Industrie bis hin zu Endnutzern einbeziehen.

Die Themen, zu denen Forschende Entwürfe einreichen können, sind Produktion von Wasserstoff durch Elektrolyse, Speicherung von Wasserstoff, P2X-Technologien und nachgelagerte Prozesse zur Herstellung von Energieträgern und „grünen“ Chemikalien, Elektro-Synthese und elektrochemische Umwandlung, Material- und Prozesstechnik für die genannten Verfahren, Auslegungs- und Herstellverfahren für Technologien zu grünem Wasserstoff sowie Systemdesign und Systemintegration.

Nur Projekte, die auf deutscher und niederländischer Seite als förderwürdig und hoch aussichtsreich bewertet werden, können gefördert werden. Sie müssen einen belegbaren Mehrwert gegenüber rein nationalen Projekten aufweisen und die Zusammenarbeit der Partner stärken. Die Begleitung der Projekte erfolgt über die Projektträger in den Niederlanden (NWO) und Deutschland (PtJ). Es wird eine Förderung von je fünf Millionen Euro auf deutscher und niederländischer Seite bereitgestellt, mit denen voraussichtlich fünf bis 15 Verbundprojekte angestoßen werden.