SmartLivingNEXT: Transparenz bei Datenweitergabe schafft Vertrauen
Eine im Rahmen von SmartLivingNEXT durchgeführte Studie der LMU München hat gezeigt, warum Menschen oft zögern, Daten mit KI-gestützten (Gesundheits-) Diensten zu teilen und bietet Lösungswege. Viele der 240 Teilnehmer*innen haben demnach Sorgen in Bezug auf den Datenschutz oder sind unsicher, wofür ihre Daten verwendet werden. Die Studie macht deutlich: Unsicherheit bremst, während klare Kommunikation Vertrauen schafft.
Eine Studie der LMU München zur Akzeptanz von Datenweitergabe hat ergeben , dass Menschen eher bereit sind, ihre Daten zu teilen, wenn klar erklärt wird, wie diese genutzt werden. Ein Experiment mit 240 Teilnehmer*innen zeigte: Mehr Transparenz führt zu größerer Bereitschaft.
Darüber hinaus soll das Verständnis von „KI-Reziprozität“ gefördert werden, um Menschen zu ermutigen, ihr Daten zu teilen. „KI-Reziprozität” bedeutet, dass das Teilen von Daten nicht nur dem Einzelnen Vorteile bringt, sondern der gesamten Gemeinschaft. KI-Systeme lernen und verbessern sich durch die Daten vieler Menschen. Wenn eine Person ihre Daten teilt, trägt sie dazu bei, die Qualität der Dienste für alle zu verbessern.
Beispielsweise können Gesundheits-KI-Systeme durch viele geteilte Daten präzisere Diagnosen und Empfehlungen für alle Nutzer*innen bieten. „KI-Reziprozität” schafft so eine Win-Win-Situation: Persönlicher Nutzen kombiniert mit kollektiven Fortschritten. Dieser Vorteil muss vor allem den Nutzenden nähergebracht werden.
Fazit: Klare, transparente Kommunikation über die Datennutzung und die Betonung des gemeinsamen Nutzens können Unternehmen dabei helfen, das Vertrauen von Menschen in Bezug auf ihre Datenfreigabe zu gewinnen.
Mehr Informationen zur Studie gibt es hier.