IKT für Elektromobilität

Elektroauto
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Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) spielen in der Elektromobilität eine wichtige Rolle. Sie steuern alle wichtigen Funktionen im Elektrofahrzeug und bilden die Grundlage für dessen Integration in zukünftige intelligente Energie- und Verkehrssysteme. IKT sind damit die Basis für ein funktionierendes Gesamtsystem Elektromobilität. 

Im Technologieprogramm IKT für Elektromobilität II: Smart Car – Smart Grid – Smart Traffic förderte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bis Ende 2015 insgesamt 18 Projekte, die neue Konzepte und Technologien für das Zusammenspiel von intelligenter Fahrzeugtechnik im Elektroauto (Smart Car) mit Energieversorgungs- (Smart Grid) und Verkehrsmanagementsystemen (Smart Traffic) auf der Basis von IKT entwickeln. 

Rund 100 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen wirkten an den Projekten mit. Das Gesamtfördervolumen des Förderschwerpunkts IKT für Elektromobilität II betrug rund 80 Mio. Euro. Einschließlich des Eigenanteils der Partner wurde ein Investitionsvolumen von mehr als 130 Mio. Euro mobilisiert. 

Mit dem Förderschwerpunkt „IKT für Elektromobilität III: Einbindung von gewerblichen Elektrofahrzeugen in Logistik-, Energie- und Mobilitätsinfrastrukturen“ setzt das BMWi die Forschungsaktivitäten im Bereich der gewerblichen Nutzung der Elektromobilität fort. Eine im Februar 2015 veröffentliche Studie im Auftrag der Begleitforschung zum Förderschwerpunkt hatte ergeben, dass in diesem Segment ein großes wirtschaftliches Potenzial für bis zu 700.000 gewerbliche Elektrofahrzeuge bis 2020 besteht. 

Ziel des neuen Förderschwerpunktes im Zeitraum 2015 - 2022 ist es, wirtschaftlich lohnende Anwendungen der Elektromobilität im Nutzfahrzeugsegment zu identifizieren und zum Durchbruch zu verhelfen. Im Vordergrund steht dabei nicht die Entwicklung der elektrischen Fahrzeuge und ihrer Antriebe selbst, sondern deren Einbindung in IKT-basierte ganzheitliche Logistik-, Energiemanagement- und Mobilitätskonzepte.

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