STOREFACTORY

Produktion erlebbar machen

Logo Storefactory
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Kurzsteckbrief

STOREFACTORY bietet Kunden die Möglichkeit, Produkte im Laden vor Ort nach eigenen Wünschen zu gestalten und produzieren zu lassen. Realisiert wird dieses Vorhaben anhand einer Produktion in Berlin. Mit dem Projekt STOREFACTORY soll zudem mehr Wissen über die Akzeptanz eines individualisierten und durch Industrie 4.0 geprägten Einkaufsprozesses durch die persönliche Erfahrung im Geschäft gesammelt werden.

Herausforderung

Im Fokus von Industrie 4.0 steht die Automatisierung von Herstellungsprozessen, um diese autonomer, schneller, flexibler und ökonomischer zu machen. Durch Industrie 4.0 wird sich auch die Art und Weise ändern, wie Konsumenten zukünftig einkaufen. Es ist heute noch nicht absehbar, wie Kunden die neuen technischen Möglichkeiten, wie etwa die große Vielfalt der Individualisierung, erleben und welche subjektiven Erfahrungen sie dabei machen werden. Das Projekt STOREFACTORY untersucht diese Auswirkungen auf Konsumenten.

Ziel

Ziel des Projekts STOREFACTORY ist der Aufbau einer durchgängigen digitalen Wertschöpfungskette, bei der die verschiedenen Schritte eines individualisierten Einkaufserlebnisses intelligent miteinander verknüpft werden. Dies reicht von der individuellen Anpassung des Produkts an die spezifischen körperlichen Eigenschaften und ästhetischen Wünsche des jeweiligen Konsumenten bis zur Fertigung seines Produkts – im Geschäft und innerhalb kürzester Zeit.

Am Beispiel des Produktionsprozesses „Stricken“ wird die gesamte Prozesskette entwickelt, digital abgebildet, im Geschäft aufgebaut und für einen Zeitraum von drei Monaten getestet. Erstmals werden dabei Designdaten, Produktionsspezifikationen und die Fertigung des Produkts miteinander verknüpft. Der Konsument erhält dabei nicht nur die Möglichkeit, jeden Schritt im Fertigungsprozess mitzuerleben, sondern kann ihn durch seine individuellen Wünsche beeinflussen. Er ist damit Designer, Hersteller und Konsument in einer Person. Gleichermaßen bekommt der Konsument einen Einblick in die Herstellung seines Produkts, das unter Einsatz von innovativen und nachhaltigen Materialien direkt vor Ort gefertigt wird. Das Projekt ermöglicht schließlich auch eine effizientere, bedarfsgenaue Produktion, bei der nur das produziert wird, was der Kunde wirklich benötigt. Die lange Lagerung und Überproduktion von Artikeln gehören damit der Vergangenheit an. Die Flexibilität und Schnelligkeit in der Fertigung individueller Produkte ermöglicht zugleich Trends in Echtzeit zu analysieren, in kürzester Zeit umzusetzen und letztlich auch vorherzusagen. Der Konsument wird somit zum Trendsetter, indem er Trends mit seinen Kreationen aktiv beeinflussen kann.

Use Case

Im Rahmen des Projekts wird der Pilot einer In-Store-Produktion entwickelt. Damit können verschiedene Szenarien der integrierten Produktion im Laden durchgespielt werden, um die Produktherstellung wieder näher an den Konsumenten zu bringen.

Konsortialpartner

adidas AG (Konsortialführer); F.G. Meier GmbH; Lehrstuhl Graphische Datenverarbeitung der FAU Universität Nürnberg Erlangen LGDV; RWTH Aachen; Uedelhoven Studios Ingolstadt

Ansprechpartner

adidas AG

Jan Hill