SHIELD – das offene, interoperable, vertrauenswürdige und nutzerfreundliche Ökosystem für Sichere Digitale Identitäten und darauf aufbauende Mehrwertdienste auf Basis föderierter und kooperativer digitaler Plattformen

Schaufensterregion: Das SHIELD-Projekt hat regionale Schwerpunkte insbesondere im Freistaat Bayern sowie im Land Sachsen-Anhalt, ist im gesamten Bundesgebiet aktiv und berücksichtigt zudem die Europäische und internationale Perspektive.

Ziel
Eine erfolgreiche digitale Transformation setzt sichere digitale Identitäten voraus. Vor dem Hintergrund des offensichtlichen Bedarfs an benutzerfreundlichen, rechtskonformen und sicheren digitalen Identitäten im Internet, sind in den letzten Jahren vielzählige unterschiedliche Lösungen zur zuverlässigen Identifizierung („ID-Lösungen“) und starken Authentifizierung entstanden. Leider sind die verfügbaren ID-Lösungen trotz entsprechender Standardisierungsbemühungen bislang nicht bzw. nur teilweise interoperabel, so dass sich Anbieter von Anwendungsdiensten („Service Provider“ (SP)) entweder (1) für einen oder wenige ID-Lösungsanbieter („Identity Provider“ (IdP)) entscheiden, (2) großen, oft nicht wirtschaftlich darstellbaren, Integrationsaufwand betreiben und
sich in strategisch unliebsame Abhängigkeiten begeben oder (3) auf die Nutzung sicherer digitaler Identitäten verzichten.

Um dieser unglücklichen Situation entgegenzuwirken, werden im vorgeschlagenen SHIELD-Projekt geeignete Maßnahmen zur nachhaltigen Förderung der Interoperabilität getroffen und ein tragfähiges Rahmenwerk für ein offenes, interoperables, vertrauenswürdiges, nutzerfreundliches und nachhaltig erfolgreiches Ökosystem für sichere
digitale Identitäten und darauf aufbauende rechtskonforme und vertrauenswürdige Mehrwertdienste geschaffen. Das aus föderierten und kooperativen Plattformen bestehende „SHIELD-Ökosystem“ umfasst neben Open Source Komponenten, die auf geeigneten Systemen der verschiedenen Akteure (Client, Service Provider und Identity Provider) lauffähig sind, insbesondere auch ein übergeordnetes „Trust & Discovery Framework“, das die wirtschaftlich sinnvolle Nutzung sicherer digitaler Identitäten – für natürliche und juristische Personen – und darauf aufbauender Mehrwertdienste nachhaltig ermöglicht. Das SHIELD-Projekt wird von 100 exzellenten Partnern getragen und bearbeitet 70 Anwendungsfälle aus 14 Lebensbereichen in denen insbesondere föderierte Bürgerplattformen, Bildungsplattformen, Unternehmensplattformen, Mobilitätsplattformen und Gesundheitsplattformen kooperativ zusammenarbeiten.

Projektwebseite
https://shield24.de

Konsortium
go.eIDAS e.V. (Konsortialführer), CHAINSTEP GmbH, C&S Computer und Software GmbH, Dataport AöR, DATEV eG, ecsec GmbH, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS), Friedrich-Alexander Universität Erlangen, Hochschule Harz, Landkreis Lichtenfels, Ministerium für Finanzen des Landes SachsenAnhalt, Stadt Freiburg, Stadt Nürnberg, Stadt Tangerhütte und Universität Kassel

Assoziierte Partner
AIQNET Medical Data Ecosystem (raylytic GmbH), Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), Burkhard Kugler GmbH, B+S Banksysteme AG, brain-SCC GmbH, buergerservice.org e.V., Christoph Kroschke GmbH, Datarella GmbH, Demos E-Partizipation GmbH, Deutsche Post AG, Deutsche Telekom Security GmbH, Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V., Kreis Dithmarschen, digital mobilities consultants, eco e.V., EEMA AISBL, eezee UG, European Research Center for Information Systems (Universität Münster), fbeta GmbH, finAPI GmbH, Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC), GISA GmbH, GSW Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau Baden-Württemberg mbH, Stadt Halberstadt, Hanko GmbH, Heinz Weckbrodt GmbH & Co. KG, HIS Hochschul-InformationsSystem eG, Handwerkskammer Halle (Saale), Handwerkskammer Magdeburg, ID4me AISBL, IDEE GmbH, Identity Trust Management AG, IHK Halle-Dessau, Infineon Technologies AG, Innocon Systems GmbH, InovaTex GmbH, Interactive Wear AG, ISS GmbH & Co. KG, IT-Cluster Oberfranken e.V., IT-Verbund Schleswig-Holstein, Kampert Consulting, KikuSema GmbH, Kommunale IT-UNION eG (KITU), Komuna GmbH, Lindera GmbH, Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, Merseburger Innovations- und Technologiezentrum, Ministerium für Wirschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, msg Systems AG, Namirial Deutschland GmbH, nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH, Noris Networks AG, OTH Regensburg, Otto von Guericke Universität, pdv-software GmbH, petaFuel GmbH, PIM (Plattform für internationale Studierendenmobilität), polidia GmbH, publicplan GmbH, RED Medical Systems GmbH, Ministerium für Bildung des Landes Rheinland-Pfalz, regio iT gesellschaft für informationstechnologie mbh, Ruhr-Universität Bochum, Gemeinde Schkopau, Service-Meister (eco e.V.), Stiftung für Hochschulzulassung, secunet Security Networks AG, Swisscom AG, Tallinn University of Technology, Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT), trustable Solutions UG, The Ego Company GmbH, TIMELEX, Trust Warp, TU Graz, Univention GmbH, University of Tartu, van den Berg Service AG, VISSEIRO GmbH, Vodafone GmbH, XignSys GmbH und Stadt Zeitz

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