GreenBotAI

Generative Adversarial Networks and Semantics for Resilient, Flexible Production Robots

Logo GreenBotAI
© Projekt GreenBotAI
GreenBotAI

Projektbeschreibung
Die europäische Fertigungsindustrie steht vor mehreren Herausforderungen. Dazu gehören unter anderem die Veränderung von der Massenproduktion zur kundenspezifischen Fertigung, die ständig steigende Komplexität der Produktionslinien, der Wettbewerb mit Ländern mit niedrigem Einkommen, das Risiko von Pandemien und die Erwartung niedriger Fehlerquoten. Vor diesem Hintergrund hat das deutsch-französische Forschungsprojekt GreenBotAI die folgenden drei Hauptziele:
- die Sicherstellung einer kontinuierlichen Produktion in Europa während Pandemien,
- die Gewährleistung der europäischen Souveränität in Bezug auf die Produktionsautomatisierung,
- die Verringerung der Umweltauswirkungen europäischer Fabriken durch die Reduzierung des Energieverbrauchs von Roboteranwendungen um 50 %.

In GreenBotAI liegt der Fokus auf der Verringerung der Reaktions- und Latenzzeiten von Industrierobotern, einer optimierten smoothen Bahnplanung sowie die „On-the-fly-Ausführung“ bestimmter Aufgaben. Im Projekt werden die Entwicklung notwendiger Hardwarekomponenten, sowie modernste Deep-Learning-Methoden zur Überwachung, Datenverarbeitung und Fehlerkontrolle adressiert, um einen Generationenwechsel in der Robotik zu schaffen. Umgebungsbedingungen sollen hierbei selbstständig erkannt und das Roboterverhalten in Echtzeit an veränderte Bedingungen angepasst werden.

Es ist geplant, einen "GreenBotAI-Kit" für Industrieroboter zu entwickeln, um intelligente Anwendungen zu ermöglichen und deren Aufbau zu erleichtern. Ein Kit soll aus einem zu entwickelnden latenzarmen und energiesparenden KI-Prozessor, einer Platine und zugehöriger Software inkl. der Algorithmen bestehen.

Konsortium
Deutschland: Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) (deutscher Konsortialführer), Hochschule München (Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik)
Frankreich: INBOLT SAS (französischer Konsortialführer), Arts et Métiers (ENSAM LISPEN)

Laufzeit
März 2022 – Februar 2025

Budget (Deutschland)
Gesamtvolumen: 1,7 Mio. €
Fördermittel: 1,6 Mio. €