Meldung
26.02.2026

EmKoI4.0: Flexible industrielle Kommunikation für variable Produktionsanforderungen

EmKoI4.0 zeigt, wie sich industrielle Kommunikationsnetze dynamisch an wechselnde Produktions- und Logistikanforderungen anpassen lassen. Das Projekt integriert 5G, industrielle Netzwerke und Digitale Zwillinge in einem Orchestrierungsansatz – und reduziert so die Komplexität in heterogenen Industrieumgebungen.

Intralogistischer Demonstrator
Praxisnah erprobt: Intralogistischer Demonstrator im Projekt EmKoI4.0
© ifak
Intralogistischer Demonstrator

Wie lassen sich Produktions- und Logistikprozesse flexibel an neue Anforderungen anpassen – ohne dass die zugrunde liegende Kommunikationsinfrastruktur zum Engpass wird? Und wie gelingt es, heterogene Netzumgebungen unter unterschiedlichen regulatorischen Rahmenbedingungen zuverlässig zu steuern? 

EmKoI4.0 adressierte diese Fragen mit einem integrierten Ansatz: Kommunikationsanforderungen aus intralogistischen Use Cases wurden systematisch erfasst und in Digital-Twin-Submodellen auf Basis der Asset Administration Shell (AAS) abgebildet. 

Orchestrierung für mehr Flexibilität 

Eine zentrale Managementarchitektur mit Orchestrator verknüpft funktionale Anforderungen mit verfügbaren Netzressourcen und ermöglicht eine automatisierte bzw. empfehlungsbasierte Rekonfiguration industrieller Kommunikationsnetze. Die Konzepte wurden in Testumgebungen inkl. 5G-Campusnetzen in Deutschland und Japan erfolgreich validiert. 

Für Unternehmen bedeutet dies mehr Flexibilität bei gleichzeitig reduzierter operativer Komplexität. OEMs, Netzbetreiber und Integratoren können die entwickelten Modelle und Architekturen in eigene Produkte und Lösungen überführen. 

Die zentralen Ergebnisse und Perspektiven sind im ausführlichen Projektergebnisprofil zusammengefasst.

Weiterführende Informationen

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