Meldung
21.04.2017

KOMMUNAL 4.0 nimmt Fahrt auf

Vertreter aus dem Bereich der kommunalen Wasserinfrastruktur nutzten den Fachkongress von KOMMUNAL 4.0, um sich zu den Möglichkeiten der Digitalisierung kommunaler Infrastruktursysteme zu informieren.

KOMMUNAL 4.0 Fachkongress
© HST Systemtechnik GmbH & Co. KG.
KOMMUNAL 4.0 Fachkongress

Mit einem eigenen Fachkongress KOMMUNAL 4.0 hat das gleichnamige Smart Service Welt-Projekt nicht nur ein breites Fachpublikum erreicht, sondern auch den Startschuss für den zugehörigen Verein gegeben. Vor allem Vertreter aus Kommunen und Ingenieurbüros aus dem Bereich der kommunalen Wasserinfrastruktur nutzten den Kongress Anfang Februar, um sich zum Stand und den Möglichkeiten der Digitalisierung kommunaler Infrastruktursysteme zu informieren.

Bei der Veranstaltung in Schwäbisch Gmünd stellten sich drei der zugehörigen Pilotprojekte vor. Schwäbisch Gmünd ist mit der „Integration dezentraler Wassersysteme per Weblösung" in den eigenen Stadtwerken als Pilotprojekt von KOMMUNAL 4.0 dabei. Die Kommune erhofft sich von der digitalen Wasserwirtschaft nicht nur einen besseren Service für ihre Bürger, sondern vor allem auch eine Kostenreduktion. „Durch den Einsatz von intelligenten Technologien wie zum Beispiel Sensoren oder smarten Maschinen ist es uns heute möglich, Wasserversorgungssysteme, Kläranlagen und Kanalsysteme so zu planen und zu steuern, wie es tatsächlich gebraucht wird und effizient ist - und nicht orientiert am angenommenen Maximalbedarf,“, erklärte Projektleiter Günter Müller-Czygan den Gedanken hinter KOMMUNAL 4.0. Das Smart Service Welt-Projekt befasst sich zunächst schwerpunktmäßig mit der Wasserwirtschaft – geplant ist jedoch, dass auch nach der Projektlaufzeit weitere Infrastrukturbereiche wie beispielweise die Energieversorgung in Angriff genommen werden. Deshalb wurde auf dem Kongress der Verein gegründet, der sicherstellen soll, dass auch nach Ende der offiziellen Projektdauer von KOMMUNAL 4.0 an der Digitalisierung in kommunalen Infrastrukturen weitergearbeitet werden kann.

Im März hat das Projekt dann die Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft als weitere Fachveranstaltung genutzt, um seine Ziele weiter bekannt zu machen. „Die Rückmeldung der Besucher hat uns darin bestätigt, dass eine große Nachfrage für unsere verschiedenen geplanten Anwendungslösungen für die kommunale Wasserwirtschaft besteht“, so Müller-Czygan. Das Projekt plant bereits weitere Auftritte auf einer Tagung der Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) im Mai sowie auf der DWA-Landestagung Nordrhein-Westfalen im Juli.

Teilnehmer für Erhebung gesucht

Um den aktuellen Status von Digitalisierungslösungen und den damit zusammenhängenden Bedarf im Bereich der Wasserwirtschaft noch genauer analysieren zu können, führt KOMMUNAL 4.0 eine Befragung durch. Zuständige aus Kommunen und der Industrie sind eingeladen, das Projekt mit Ihrer Teilnahme zu unterstützen.

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