IKT für Elektromobilität: 5. Förderrunde für innovative Projekte

Jetzt bewerben: „IKT für Elektromobilität: wirtschaftliche E-Nutzfahrzeug-Anwendungen und Infrastrukturen“ (Einreichungsstichtag: 15.09.2022, 12 Uhr)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) nimmt ab sofort neue Projektvorschläge für das Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität“ entgegen. Grundlage ist die Förderrichtlinie „IKT für Elektromobilität: wirtschaftliche E-Nutzfahrzeug-Anwendungen und Infrastrukturen“ (5. Förderrunde), die seit 01. Januar 2022 in Kraft ist. Seit 2009 unterstützt das BMWK-Förderprogramm innovative Projekte, die mittels Informations- und Kommunikationstechnologien intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie entwickeln.

Im Rahmen der Förderrichtlinie können fortlaufend neue Projektvorschläge eingereicht werden, die jährlich bis zum Stichtag 15.09. gesammelt und anschließend unter Einbeziehung von Experten begutachtet werden. Die Geltungsdauer der Förderrichtlinie ist zunächst bis zum 30.06.2024 befristet, eine Verlängerung bis zum 30.06.2026 ist geplant.

Den Text der Förderrichtlinie vom 18. November 2021 mit den Förderzielen und Förderthemen finden Sie hier.

Es handelt sich dabei um einen Förderwettbewerb mit zweistufigem Verfahren. Zunächst reichen Förderinteressenten eine Skizze mit max. 12 Seiten online ein. Nachdem Skizzen zur Förderung ausgewählt wurden, erfolgt die eigentliche Antragstellung. Weitere Informationen zur Skizzeneinreichung und notwendige Formulare und Vorlagen finden Sie in PT-Outline https://ptoutline.eu/app/iktem2022 (Anmeldung erforderlich).

Schwerpunkt-Themen zum Stichtag 15.09.2022

Gegenstand der Förderung sind grundsätzlich alle unter Kap. II. der Förderrichtlinie vom 18. November 2021 genannten Forschungsthemen.

Besonders interessant sind aktuell Projektideen, die Lösungsbeiträge zu folgenden Herausforderungen liefern (nicht abschließend):

·       Kopplung von E-Fahrzeugen, E-Nutzfahrzeugen und Flotten mit Energiemanagementsystemen von Industrie, Gewerbe und Handel. Dabei sollte – wenn möglich – auch die Nutzung von Fahrzeug-Akkus zur Netzstabilisierung (uni- und bidirektionales Laden) untersucht werden.

·       technische Lösungen und Anwendungen, die auf Wohnungs-, Haus- oder Quartiersebene netzverträgliche Lademöglichkeiten für Mieter/Eigentümer vor Ort ohne eigenen Stellplatz ermöglichen. Hierbei sind Lösungen anzustreben, die eine herstellerübergreifende Steuerung erlauben,

·       Hochautomatisierte und autonome Personenbeförderungs- und Cargo-Konzepte im City-, ländlichen und suburbanen Bereich mit Fahrzeugen, die auch höhere, an den fließenden Verkehr angepasste Geschwindigkeiten bewältigen können,

·       technische Lösungen und Betriebskonzepte zum Schnellladen von schweren E-Nutz- und Sonderfahrzeugen,

·       IKT-basierte Wasserstoff-/Brennstoffzellen-Anwendungen im Nutzfahrzeugsegment. In Frage kommen IKT-Lösungen für neue Anwendungen in Verbindung mit mittelschweren und schweren Lkw der Klassen N2 und N3, Bussen, Bau-, landwirtschaftlichen oder sonstigen, für den gewerblichen Einsatz vorgesehenen Nutzfahrzeugen.

Gesucht werden Leuchtturmprojekte mit jeweils 3-8 Partnern zwischen 4 und maximal 10 Mio. Euro Fördervolumen.

Ansprechpartner:

Bei allen Fragen hilft unser IKT EM-Team im DLR-PT gerne weiter:

E-Mail: ikt-em@dlr.de

Telefon: +49 228/3821-1102