Meldung
18.12.2017

Drei Jahre Forschungszeit gehen vorbei: Die Projekte SmartEnergyHub und PRO-OPT enden am 31. Dezember 2017

Ob es um die Optimierung von industriellen Produktionsprozessen oder die intelligente Energienutzung geht: Die Themenfelder des Technologieprogramms Smart Data sind breit gefächert. Zum 31. Dezember 2017 enden zwei der insgesamt sechzehn Forschungsprojekte: Während ihrer Projektlaufzeit haben SmartEnergyHub und PRO-OPT einiges erreicht.

Logo Smart Data

PRO-OPT präsentiert seine Ergebnisse in diesem Monat der Öffentlichkeit: Die entwickelte Plattform ermöglicht eine Optimierung von Produktions- und Wertschöpfungsketten in der Automobilindustrie durch organisationsübergreifende Datenanalysen – und stellt dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Lieferkette sicher. PRO-OPT hat dazu eine Smart-Data-Plattform entwickelt, die unternehmensübergreifende Analysen erlaubt. Die Rohdaten verlassen dabei niemals das Unternehmen. Stattdessen werden Analysen jeweils in Teilen unternehmensintern ausgeführt und die Ergebnisse zentral zusammengeführt, wodurch die Datenhoheiten der beteiligten Firmen gewahrt bleiben. PRO-OPT stellte die Plattform im Bitkom Arbeitskreis Big Data und Advanced Analytics sowie auf weiteren Veranstaltungen vor, beispielsweise auf der IT2Industry im Rahmen der Productronica, einer Messe für Entwicklung und Fertigung von Elektronik.

Das Projekt SmartEnergyHub unterstützt Betreiberinnen und Betreiber von kritischen Infrastrukturen wie Flug- oder Seehäfen, Industrie- oder Chemieparks, Fabrik- oder Fertigungsanlagen dabei, das Energiemanagement ihrer Infrastrukturen zu optimieren. Dabei wird ein plattformbasierter Ansatz verfolgt, bei dem die Daten unterschiedlicher Sensoren zusammengeführt werden. Die konkrete Anwendung der Plattform durch einen Energiemanager und der durch SEH erzielte Nutzen standen im Mittelpunkt der Live-Demo bei der Abschlussveranstaltung am 15. November 2017. Das Anwenderkreis-Treffen von SmartEnergyHub als Instrument der Vernetzung und des Austausches zu intelligentem Energiemanagement hat sich bewährt und soll auch nach dem offiziellen Projektende fortgesetzt werden. Zudem haben sich das Workshop-Format „Zukunft des Energiemanagements“ und daraus resultierende Verwertungsansätze herauskristallisiert.

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