Meldung
19.06.2017

SmartEnergyHub: 5. Anwenderkreistreffen am 04. April in Neckarsulm

Das Konsortium des Smart-Data-Projektes SmartEnergyHub stellte bei seinem 5. Anwenderkreistreffen bei der Audi AG in Neckarsulm am 04. April seine jüngsten Fortschritte vor.

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Die im Rahmen des Projektes entwickelte Smat-Data-Plattform richtet sich an die Betreiber kritischer Infrastrukturen wie Flug- und Seehäfen, Industrie- und Chemieparks sowie Fabriken und Fertigungsanlagen. Im Kern befassen sich die Teammitglieder mit der Entwicklung eines Optimierungsmodells, dass eine übersichtliche Darstellung des Energieverbrauchs und der -erzeugung, u. a. des Stromverbrauchs oder der CO2-Emission, ermöglicht und darauf aufbauend Möglichkeiten für einen effizienten Einsatz der Energieanlagen entwickelt, um beispielsweise den Stromverbrauch zu senken. Dabei werden die Sensordaten bereits genutzter Infrastruktursysteme, wie von Anlagen zur Stromerzeugung, in die entwickelte Smart-Data-Plattform integriert und mit weiteren Informationen aus dem Energiemanagement sowie mit Wetterprognosedaten angereichert.

Das Besondere an dem gewählten Präsentationsformat des SmartEnergyHub-Forschungsvorhabens ist die frühzeitige Einbindung potenzieller Anwender. Mit den zwei Mal im Jahr stattfindenden Anwenderkreistreffen sichert sich das Projektkonsortium nicht nur wertvollen Input, um die Anforderungen an die Lösung und die Bedienfreundlichkeit nach den Wünschen der Anwender auszurichten. Darüber hinaus ist das Ziel, regelmäßig der potenziellen Kundschaft die Forschungsergebnisse vorzuzeigen.

Bei dem Anwenderkreistreffen im April in Neckarsulm präsentierte das Konsortium am entwickelten Cockpit des SmartEnergyHubs die derzeit getesteten Use-Cases anhand von Echtzeit-Daten des Anwendungspartners Flughafen Stuttgart GmbH. Die Partner erweiterten den Hub, sodass zukünftig auch aktuelle Energiemarktpreise in die Analysen miteinbezogen werden können, um die Energiebeschaffungen besser zu planen und somit kostengünstiger zu gestalten. Das Projektkonsortium legt darüber hinaus bei seiner Arbeit großen Wert darauf, Standards bei der Entwicklung des Hubs miteinzubeziehen, damit eine Vielzahl künftiger Anwender die Projektlösung nutzen können. Auf diese Weise will das Projektteam die wirtschaftliche Verwertung des Forschungsvorhabens über die Projektlaufzeit hinaus sichern.