Meldung
21.04.2017

Smart Service Welt auf der CeBIT

Vier Projekte des Technologieprogramms präsentierten sich auf der diesjährigen CeBIT in Hannover. Auch auf der Hannover Messe in der kommenden Woche ist Smart Service Welt vertreten.

SSW CeBIT 1
© BMWi/Janssen
SSW CeBIT 1
SSW CeBIT 5
© BMWi/Janssen
SSW CeBIT 5
SSW CeBIT 4
© BMWi/Janssen
SSW CeBIT 4

Vom 20. bis 24. März fand in Hannover die diesjährige CeBIT statt. Auf der IT-Messe hatten vier Projekte der Smart Service Welt Gelegenheit, sich am Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu präsentieren und gaben damit einen Einblick in die thematische Vielfalt des Technologieprogramms:

Aus dem Themencluster Mobilität zeigte das Projekt ENTOURAGE an einem 3D-Modell, wie intelligente Assistenzsysteme in einem offenen Ökosystem miteinander verbunden werden können, um einen Mehrwert für Nutzer und Teilnehmer zu schaffen. Die Messebesucher konnten den Informationsaustausch zwischen verschiedenen intelligenten Assistenten aus den Bereichen Smart Home, Connected Car und Smart Mobility anhand farbiger LED-Stränge nachvollziehen und mittels einer interaktiven Präsentation über Tablets beeinflussen.

SSW CeBIT 6
© BMWi/Janssen
SSW CeBIT 6

GEISER präsentierte unter anderem die intelligente Parkplatzsuche als einen Anwendungsfall aus dem Projekt. Informationen über die aktuelle Verkehrslage werden dafür mit einer wahrscheinlichen Parkplatzauslastung kombiniert, die auf der Basis von Erfahrungswerten und Informationen über Veranstaltungen in der Stadt errechnet werden. Möglich macht dies die GEISER Plattformarchitektur: In ihr werden Dienste und Daten verschiedener Partner zusammengeführt und für die Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt.

SSW CeBIT 3
© BMWi/Janssen
SSW CeBIT 3

Aus dem Bereich Produktion zeigte SePiA.Pro ein vereinfachtes Modell einer Produktionsanlage, die mit intelligenten Services arbeitet. Das Projekt informierte damit über sein Vorhaben, ein Datenformat zur Beschreibung von Smart Services zu entwickeln, das eine intelligente Bearbeitung und Auswertung von gesammelten Daten aus Produktionsumgebungen ermöglichen soll. Ziel ist es, damit künftig eine detaillierte Steuerung, Optimierung und Störungsvorhersage einzelner Maschinen und kompletter Produktionssysteme zu ermöglichen.

Als viertes Projekt präsentierte sich MACSS im Bereich Gesundheit und Medizin: Anhand eines leicht verständlichen Kurzfilms konnten auch Nicht-Medizinexperten nachvollziehen, wie das Projekt mit seiner Service-Plattform die Behandlung von chronisch kranken Patienten verbessern will. Der Prototyp der Plattform wurde auf einem Bildschirm erklärend vorgestellt und zeigte die verschiedenen Stufen des Vorhabens.

Zudem gab ein interaktives Gemeinschaftsexponat Einblick in die Welt der digitalen Geschäftsmodelle. Als wichtiger Baustein für die Entwicklung und Umsetzung von Smart Services wird das Themenfeld digitale Geschäftsmodelle in einer eigenen Arbeitsgruppe durch die Begleitforschung bearbeitet und gemeinsam mit den Projekten passende Strategien und Lösungen entwickelt. Darüber hinaus engagierten sich mehrere Smart Service Welt-Projekte im Expertenforum auf dem Gemeinschaftsstand des BMWi. Neben Vorträgen zu den gezeigten Exponaten boten die Beiträge von Vertretern der Projekte Car-Bits.de, OpenServ4P, Smart Farming Welt und StreetProbe den Besuchern einen spannenden Einblick in die Vielfältigkeit der Smart Service Welt.

Ende April werden auf der Hannover Messe Industrie (HMI) die drei Smart Service Welt-Projekte AcRoSS, STEP sowie Smart Farming Welt auf dem Gemeinschaftsstand des BMWi ausstellen. Zudem gibt es wieder ein vielfältiges Forumsprogramm.

Kostenfreie Tickets können über die Begleitforschung der Smart Service Welt abgerufen werden: smartservicewelt@lhlk.de

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen