Entwicklung digitaler Technologien

Globus
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Der Aufgabenbereich „Entwicklung digitaler Technologien“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie umfasst die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im vorwettbewerblichen Bereich. Ziel ist es, Zukunftsthemen der IKT frühzeitig aufzugreifen und den Transfer von wissenschaftlichen Ergebnissen hin zu marktorientierten Spitzentechnologien mit hohem Anwendungspotenzial zu beschleunigen.

In den Fördervorhaben sollen technische Machbarkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit pilothaft mit Modellanwendern demonstriert werden. Die Ergebnisse sollen den Ausgangspunkt für die Schaffung von neuen marktfähigen Produkten, Lösungen und Geschäftsmodellen – insbesondere für die mittelständische Wirtschaft – bieten.

Das weit gefächerte Spektrum der Fördervorhaben reicht von der Entwicklung und Erprobung eines intelligenten IKT-basierten Energiesystems der Zukunft einschließlich Elektromobilität (Internet der Energie) über internetbasierte Wissensinfrastrukturen für die Gestaltung neuer elektronischer Dienstleistungen (Internet der Dienste) bis hin zur internetbasierten Vernetzung von intelligenten Objekten, sowohl für industrielle Anwendungen als auch im privaten Bereich (Internet der Dinge).

Zu den aktuellen Förderschwerpunkten gehören die Programme

  • „Trusted Cloud“ zur Entwicklung und Erprobung innovativer, sicherer und rechtskonformer Cloud Computing-Lösungen;
  • „IKT für Elektromobilität III: Einbindung von gewerblichen Elektrofahrzeugen in Logistik-, Energie- und Mobilitätsinfrastrukturen“;
  • „Autonomik für Industrie 4.0“, in dem zukunftsweisende Ansätze für intelligente Produktionstechnologien und intelligente Produkte aufgezeigt werden sollen;
  • „PAiCE - Digitale Technologien für die Wirtschaft“ zur Integration zukunftsweisender digitaler Technologien in industrielle Prozesse und Anwendungen;
  • „Smart Data“, das neue Technologien für die rechtskonforme und sichere Verwertung von Big Data in Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt und erprobt;
  • „Smart Service Welt I“ zur Verknüpfung digitaler Anwendungsbereiche durch eine zielgerichtete, sichere Kombination von cyberphysischen Systemen, Datenmanagement-Technologien und offenen Diensteplattformen;
  • „Smart Service Welt II“ (ab 2017) mit der Erschließung neuer Anwendungsbereiche für digitale Dienste und Plattformen.