Ergebnisse

Übersicht über die Ergebnisse des Forschungsprogrammes

Das Programm „Trusted Cloud“ wurde im Jahr 2015 abgeschlossen. Mit ihm wurden bestehende Technologien für die Cloud fortentwickelt, vor allem mit Blick auf Anwendungen in Schlüsselbereichen wie Industrie, Gesundheit, Energie, Handwerk oder im öffentlichen Bereich. Es ist ein Netzwerk der vielen am Programm beteiligten Unternehmen und Institutionen entstanden, das für die weitere Entwicklung von zentraler Bedeutung sein wird. Nicht zuletzt wurde mit dem Programm auch eine wichtige Grundlage für die Zukunft geschaffen. Die Erkenntnisse sind in ein „Kompendium Orientierungswissen“ eingeflossen, das Unternehmen den Einstieg in die Cloud erleichtern soll:

Ergebnis 1: Trusted Cloud in ihrem Anwendungskontext

Zu Anfang drehte sich die Diskussion über Cloud-Technologien vor allem um zwei Themen: zum einen die Einsparmöglichkeiten durch das flexible „Sourcing“ und zum anderen das „Sharing“ von Leistungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien. Das Programm Trusted Cloud des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hat hingegen seinen Fokus bewusst weiter gefasst. Das Programm stellte die Entwicklung von Cloud-Technologien von Beginn in einen Anwendungskontext.

So waren im Rahmen des Förderprogramms nicht nur Infrastrukturdienste aus der Cloud Gegenstand der Projekte, sondern in gleichem Maße auch Plattformdienste und Anwendungsdienste. In den Dienstegruppen „Infrastructure as a Service (IaaS)“, „Platform as a Service (PaaS)“ und „Software as a Service (SaaS)“ entstanden konkrete Dienste und Technologien für konkrete Anwendungen.

Die gesammelten Erkenntnisse und Erfahrungen zeigen, dass der Anspruch von Cloud-Technologien über einfache Kosteneinsparungen hinausgeht. Sie können für die Modernisierung der IT von Unternehmens eine Schlüsselrolle übernehmen.

Durch die Nutzung von Cloud-Angeboten lasst sich die Flexibilität der IT in Unternehmen erhöhen. Die Cloud ermöglicht neue Geschäftsmodelle für digitale Ökosysteme mit integrierter Datenhaltung (Smart Data) und zur Bereitstellung kompatibler Dienste (Smart Services).