Förderung

Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) spielen in der Elektromobilität eine wichtige Rolle. Sie steuern alle wichtigen Funktionen im Elektrofahrzeug und bilden die Grundlage für dessen Integration in zukünftige intelligente Energie- und Verkehrssysteme. IKT sind damit die Basis für ein funktionierendes Gesamtsystem Elektromobilität.

Im  Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität II: Smart Car – Smart Grid – Smart Traffic“ (Laufzeit 2012-15) förderte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) insgesamt 18 Projekte. Ziel war es, neue Konzepte und Technologien für das Zusammenspiel von intelligenter Fahrzeugtechnik im Elektroauto (Smart Car) mit Energieversorgungs- (Smart Grid) und Verkehrsmanagementsystemen (Smart Traffic) auf der Basis von IKT zu entwickeln.

Rund 100 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen wirkten an den Projekten mit. Das Gesamtfördervolumen betrug rund 80 Mio. Euro. Einschließlich des Eigenanteils der Partner wurde ein Investitionsvolumen von mehr als 130 Mio. Euro mobilisiert.

Mit dem  Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität III: Einbindung von gewerblichen Elektrofahrzeugen in Logistik-, Energie- und Mobilitätsinfrastrukturen“ setzt das BMWi die Forschungsaktivitäten im Bereich der gewerblichen Nutzung der Elektromobilität fort. Gefördert werden im Zeitraum 2016-19 vorerst 13 Pilotprojekte mit ganzheitlichen Lösungskonzepten und beispielhaften Systemlösungen, die Technologien, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle integrativ berücksichtigen.

Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten stehen auf Informations- und Kommunikationstechnologien basierende Innovationen im Bereich Fahrzeugtechnik, wirtschaftliche Flotten- und Logistikkonzepte sowie Lade-, Kommunikations- und Plattformtechnologien. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Einbindung von Elektrofahrzeugen in intelligente Energie- und Verkehrsnetze. Es sind hierfür geeignete Technologien und Dienste zu entwickeln und im praktischen Einsatz zu testen. Eine im Februar 2015 veröffentliche Studie im Auftrag der Begleitforschung zum Förderschwerpunkt hatte ergeben, dass in dem Bereich der gewerblichen Nutzung ein großes wirtschaftliches Potenzial für bis zu 700.000 gewerbliche Elektrofahrzeuge bis 2020 besteht.

Ziel des neuen Förderschwerpunktes im Zeitraum 2015 - 2018 ist es daher, wirtschaftlich lohnende Anwendungen der Elektromobilität im Nutzfahrzeugsegment zu identifizieren und ihnen zum Durchbruch zu verhelfen. Im Vordergrund steht dabei nicht die Entwicklung der elektrischen Fahrzeuge und ihrer Antriebe selbst, sondern deren Einbindung in IKT-basierte ganzheitliche Logistik-, Energiemanagement- und Mobilitätskonzepte.

Ansprechpartner

Peter Wüstnienhaus

Projektträger im Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum e.V.
Konvergente IKT/Elektromobilität im Auftrag des BMWi

T +49 2203 601-3043